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Die realen Lebenshaltungskosten und das Arbeitslosengeld 2.Klasse, bzw. die Sozialhilfe driften immer weiter auseinander
"ARD Ratgeber Geld" hat in einem Beitrag aufgezeigt, wie die Lebensmittelpreise (wieder) in die Höhe gegangen sind.
Zwar berufen sich die Herrscher bei ihren Aussagen zum ALGII/Sozialhilfesatz immer auf die Inflationsrate oder den Verbraucherpreisindex, dort gehen aber auch die Preise von Produkten ein, die für Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger sowieso unerschwinglich sind. Der Verbraucherpreisindex für Juni beträgt z. B. 1,8 %. Dies allein ist auch schon eine Belastung, gibt aber nicht wider, wie hoch die Kosten für diejenigen sind, die jeden Cent aufwenden müssen, um über die Runden zu kommen.
Anders ausgedrückt, was haben sie davon, dass ein Laptop der vor kurzem noch 1000,- € gekostet hat, jetzt schon für 600,-€ zu haben ist.
Da das Geld kaum noch zum Überleben reicht, sind sie von den technischen Errungenschaften der Gesellschaft sowieso ausgegrenzt.
Es wäre noch hinzuzufügen, dass die Strompreise (Strom muss vom Regelssatz bezahlt werden) extrem gestiegen sind (laut statistischen Bundesamt 6,2 % im Juni), genauso wie die Preise für Nahverkehr und vieles andere.
Ein weiteres Beispiel für die Methoden der Herrscher, um zu vertuschen, dass die Hartz-Gesetze die Menschen in Armut und Hoffnungslosigkeit stürzen. Sie interpretieren die Statistik einfach in ihrem eigenen Sinne und lassen dann angebliche Experten vor die Öffentlichkeit treten, um ihr Handeln glaubwürdig erscheinen zu lassen.
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Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe in der Region Bonn-Rhein-Sieg c/o GEW, Stadtverband Bonn; Kontakt: Horst Lüdtke Tel. 0228/ 65 39 55 Das Treffen findet jeden 2. Donnerstag im Monat statt.