August 2007

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Für Kinder. Für Bonn. Perspektiven für alle Kinder

Für Kinder. Für Bonn. Perspektiven für alle Kinder

Frau Dieckmann hat ein Har(t)z für Kinder

Pressemitteilung

Trotz Boomtown: Stadt Bonn hat nur ein kaltes „Hartz“ für arme Kinder

 

Am Dienstag, den 21.08.2007, hat der Schulausschuss der Stadt Bonn durch das Abstimmungsverhalten der Mehrheitsfraktionen SPD und CDU dem vom „Bonner Bündnis gegen Kinderarmut“ formulierten Antrag zu eine Kostenübernahme für Unterrichtsmaterialien für Kinder von Bonn-Ausweis-Empfängern die Zustimmung verweigert. Dieser Antrag war durch die Fraktion der Grünen am 13.06.2007 in den Rat der Stadt Bonn eingebracht worden. Der Rat hatte den Antrag (oder auch nur das Thema) in den Schulausschuss zur Weiterbehandlung überwiesen.

 

Auf der gestrigen Sitzung sprachen sich die Ausschussmitglieder von Grünen, BürgerBund und auch von der FDP für die Finanzierung von Unterrichtsmaterialien als Sachleistung aus, die direkt an die Schulen Bonns zur Weitergabe an Bedürftige bereitgestellt werden sollen. Mit einem Volumen von 50 000 € pro Jahr würde dies dem Volumen entsprechen, mit dem die Stadt Bonn z.Zt. pro Jahr für Schulbücher und andere Lernmedien finanziert. CDU und SPD haben dies im Ausschuss abgelehnt.

Prof. Christoph Butterwegge: "Kinder sind die in Deutschland am meisten von Armut betroffene Gruppe."( dpa-lnw/bs)

Kölner Uni-Professor geißelt Kinderarmut

ERSTELLT 18.08.07, 10:21h, AKTUALISIERT 18.08.07, 10:22h

Köln - Trotz Konjunkturbooms hat die Kinderarmut in Deutschland einen Rekordstand erreicht. "Die konjunkturelle Belebung geht vor allem an alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern vorbei", kritisierte der Kölner Armutsforscher Prof. Christoph Butterwegge in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

"Es ist genau das eingetroffen, was wir zum Start der Hartz-IV-Reformen im Januar 2005 befürchtet haben: Dass die Kinder die Hauptleidtragenden der Hartz-Gesetze sind", sagte der Politikwissenschaftler der Kölner Universität. "Kinder sind die in Deutschland am meisten von Armut betroffene Gruppe."

7,4 Millionen Hartz IV-Empfänger

Trotz dem permanenten Eigenlob und der gegenseitigen Schulterklopferei der großen Koalition wird die Lage immer dramatischer. Obwohl die ganzen seriösen und weniger seriösen Medien, die am Tropf der Informationsmonopole hängen, die angeblich sinkende Arbeitslosigkeit feiern, steigt die Zahl der Arbeitlosengeld II-Empfänger nach

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  • Offener Brief zum Schuljahresanfang an die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn, Bärbel Dieckmann

    Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe in der Region Bonn-Rhein-Sieg c/o GEW, Stadtverband Bonn,Endenicher Str. 127, 53115 Bonn; Kontakt: Horst Lüdtke Tel. 0228/ 65 39 55; www.arbeitslos-bonn.de

     

     

     

    Bonn, den 03.08.2007

     

    Offener Brief zum Schuljahresanfang an die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn, Bärbel Dieckmann: Schulmaterialbeihilfen für arme Kinder

     

    Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

     

    am 13. Juni 2007 hat der Rat der Stadt Bonn einen unter anderem von der Gewerkschaftlichen Arbeitslosengruppe initiierten Antrag nicht zu unserer Zufriedenheit beraten und in die Ausschüsse zur Weiterberatung überwiesen.

    Gesunde Ernährung? Nicht für Kinder arbeitsloser Eltern

    Auch in der Öffentlichkeit ist angekommen, dass Sozialhilfeempfänger und Arbeitslosengeld-II-Empfänger in "Armut per Gesetz" leben müssen.

    Sie sind nicht nur stark benachteiligt, weil ihre Chancen in Bildung und Beruf beeinträchtigt sind, sondern eine gesunde Ernährung ist nach dem,

    Brauchen Sie Hilfe oder haben Sie Fragen: Email an info[at]arbeitslos-bonn.de oder benutzen sie das Kontaktformular
    kleines Logo Arbeitslosengruppe Bonn/Rhein-SiegGewerkschaftliche Arbeitslosengruppe in der Region Bonn-Rhein-Sieg c/o GEW, Stadtverband Bonn; Kontakt: Horst Lüdtke Tel. 0228/ 65 39 55 Das Treffen findet jeden 2. Donnerstag im Monat statt.